Pose des MonatsJuni 2026

Goddess Pose

Utkata Konasana

Illustration von Goddess Pose

Beginne den Sommer mit der Göttin-Pose – einer starken, strahlenden stehenden Kniebeuge, die dich tief verwurzelt, Hüften und Herz öffnet und Hitze aufbaut, die zum Feuer der Jahreszeit passt.

Goddess Pose, oder Utkata Konasana im Sanskrit (wörtlich "furchteinflößende" oder "kraftvolle Winkelhaltung"), ist eine geerdete, stärkende stehende Pose. Du stehst breit, gehst tief und hebst dein Herz – die Füße verwurzelt wie die Erde, die Arme leuchtend wie Sonnenstrahlen. Wenn der Juni die längsten Tage des Jahres bringt, lädt dich die Göttin-Pose ein, Raum einzunehmen, in deiner eigenen Stärke zu stehen und der Energie des Sommers mit einem gleichmäßigen inneren Feuer zu begegnen.

Ausführung

  1. Standposition einnehmen: Stelle dich aus dem Stand heraus breit hin – etwas breiter als ein Kriegerstand. Drehe die Zehen ungefähr 45 Grad nach außen und lasse die Fersen leicht nach innen winkeln, damit deine Knie in dieselbe Richtung wie deine Zehen zeigen können.
  2. Knie beugen: Atme aus und beuge deine Knie tief, sodass deine Hüften in Richtung Kniehöhe sinken. Staple jedes Knie direkt über seinem Knöchel und drücke die Knie sanft nach außen, in einer Linie mit deinen Zehen.
  3. Wirbelsäule strecken: Ziehe dein Steißbein Richtung Boden und hebe dich durch den Scheitel deines Kopfes nach oben. Halte deinen Oberkörper aufrecht – Rippen über dem Becken gestapelt – anstatt dich nach vorn zu lehnen.
  4. Kaktusarme heben: Schwinge deine Arme nach außen und oben, beuge dann die Ellbogen um 90 Grad, die Handflächen nach vorn und die Finger weit gespreizt – "Kaktusarme" oder Torwartarme. Ziehe die Schulterblätter den Rücken hinunter.
  5. Anspannen und Halten: Ziehe deine äußeren Hüften nach innen, spanne den unteren Bauch und den Beckenboden an und halte deinen Atem langsam und gleichmäßig. Halte die Pose für 5 bis 8 Atemzüge oder pulsiere sanft etwa zwei Zentimeter auf und ab, um Wärme aufzubauen.
  6. Kontrolliertes Lösen: Drücke bei einer Einatmung fest durch deine Füße, um die Beine zu strecken, senke die Arme und führe die Füße Hacken an Spitze wieder zusammen, um in den Stand zurückzukehren.
  7. Gegenpose: Mache einige Runden sanfter Bergpose-Atmung oder eine weiche Vorbeuge, damit die Beine zur Ruhe kommen.

Vorteile

  • Stärkt Oberschenkel, Gesäß, Innenseiten der Oberschenkel, Waden und Fußgelenke
  • Öffnet Hüften, Leisten und Brust
  • Strafft die Rumpfmuskulatur und den Beckenboden
  • Baut Wärme, Ausdauer und Kraft im Unterkörper auf
  • Verbessert Gleichgewicht, Konzentration und Haltung
  • Fördert ein gefühltes Gefühl von Stärke, Standfestigkeit und Selbstvertrauen

Variationen & Tipps

  • Intensität verringern: Verenge deinen Stand oder beuge die Knie weniger tief, um die Pose zugänglicher zu machen.
  • Arme entspannen: Falls die Kaktusarme deine Schultern belasten, lege deine Hände auf deine Oberschenkel oder ins Gebet vor dein Herz.
  • Wand nutzen: Übe mit dem Rücken an einer Wand und rutsche in die Kniebeuge, um Unterstützung und Feedback zur Ausrichtung zu erhalten.
  • Länger halten: Lege die Kante eines Blocks oder Stuhls leicht unter dein Gesäß, damit du bleiben und atmen kannst, ohne zu ermüden.
  • Auf die Knie achten: Halte sie über den Zehen ausgerichtet – lasse sie niemals nach innen einknicken.
  • Mehr Feuer: Pulsiere sanft oder hebe die Fersen an, um dein Gleichgewicht herauszufordern und zusätzliche Wärme aufzubauen.

Vorsicht

Arbeite in einem schmerzfreien Bereich, wenn du empfindliche Knie, Hüften oder Iliosakralgelenke hast, und komme langsam aus der Pose heraus, wenn du niedrigen Blutdruck hast, um Schwindel zu vermeiden. Während der Schwangerschaft nutze eine Wand zur Unterstützung und lasse das tiefe Pulsieren aus. Höre wie immer auf deinen Körper und ruhe dich aus, wann immer du es brauchst.

Warum die Göttin-Pose im Juni

Der Juni bringt die Sommersonnenwende – den längsten Tag des Jahres und seinen Höhepunkt an Licht. Die Göttin-Pose kanalisiert genau diese strahlende, geerdete Kraft: Füße breit verwurzelt, Hüften geöffnet, Herz gehoben, Arme leuchtend wie Sonnenstrahlen. Sie fordert dich auf, stark und standfest in deinem eigenen Fundament zu sein, ohne Entschuldigung Raum einzunehmen und dem Feuer der Jahreszeit mit einer passenden inneren Hitze zu begegnen. Versuche, sie einige Atemzüge länger zu halten, als es bequem erscheint – in diesem zusätzlichen Moment wird die Stärke aufgebaut.

Namaste,
Andrea Borghi
Green Yoga Inc

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