Die Bergluft tut diese Woche etwas Gutes, und das gilt auch für die Menschen in unseren Colorado Springs Studios. Einheimische zeigen sich in letzter Zeit ganz leise — rollen vor Sonnenaufgang ihre Matten aus, verschwinden in der Mittagspause von ihren Schreibtischen, kommen sonntags in Wohnzimmern zusammen — und ziehen zu genau denselben wenigen erdenden, vom Atem getragenen Posen hin. Zu denjenigen, die keine Flexibilität verlangen, nur die Bereitschaft, anzukommen. Zu denjenigen, die sich, sobald man sie ausprobiert, auf seltsame und schöne Weise in ein kleines tägliches Ritual verwandeln.
Hier sind fünf, auf die sich unsere Community gerade einlässt.
Bergpose mit Atemwahrnehmung. Sie sieht aus wie einfaches Stehen, und genau deshalb wirkt sie. Füße verwurzelt, Scheitel des Kopfes angehoben, Kiefer weich. Einheimische berichten, dass drei langsame Atemrunden hier — dabei den Boden an den Fußsohlen spüren — das Nervensystem schneller beruhigen als noch eine Tasse Kaffee. Für Schreibtischarbeitende ist sie ein beliebter Reset am Nachmittag.
Katzen-Kuh-Flow. Sanft, rhythmisch, wirbelsäulenfreundlich. Im Vierfüßlerstand mit Einatmen den Rücken wölben und die Brust öffnen, mit Ausatmen abrunden und den Bauch sanft nach innen ziehen. Anfänger lieben, dass nichts auf eine bestimmte Weise aussehen muss, und erfahrene Übende lieben, dass dadurch der gesamte hintere Körper aufgewärmt wird. Passt natürlich gut zu einem langsamen Morgen, bevor der Posteingang aufgeht.
Kindhaltung mit weiter Knievariante. Knie auseinander, große Zehen berühren sich, die Stirn ruht auf übereinandergelegten Händen oder auf der Matte. Wir hören immer wieder, dass dies die Pose ist, zu der Menschen zurückkehren, wenn der Tag zu viel wird. Weite Knie öffnen die Hüften und beruhigen den Bauch; die nach unten gerichtete Stirn gibt dem Gehirn ein eingebautes Signal, dass es sicher ist, loszulassen.
Sitzende Vorbeuge. Beine ausgestreckt, die Knie leicht gebeugt, aus der Hüfte nach vorn beugen und die Wirbelsäule rund werden lassen. Beim "Fold" geht es weniger darum, die Zehen zu berühren, sondern vielmehr darum, die Rückseite des Körpers loszulassen. Schüler beschreiben sie als stilles Nachgeben nach langen Fahrten auf der I-25.
Beine-an-der-Wand. Auf dem Rücken liegend, die Beine an einer Wand oder an der Seite eines Sofas abgestützt. Zehn Minuten genügen, um müde Beine zu entlasten, den unteren Rücken zu entspannen und den Körper auf Ruhe einzustimmen. Es ist die Pose, auf die unsere meistbeschäftigten Lehrkräfte vor dem Schlafengehen schwören.
Jede dieser Posen wirkt, weil sie dich dort abholt, wo du gerade bist. Kein spezielles Outfit. Keine Vorerfahrung. Nur Atem, etwas Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, auf der Matte zu erscheinen. Wenn du neugierig bist, ist diese Woche genau richtig für dich.
Neugierig, sie vor Ort auszuprobieren? Komm diesen Samstag zu unserer kostenlosen Community-Klasse in unserem Colorado Springs Studio — Matten werden gestellt, Anfänger sind herzlich willkommen. Komm einmal, bleib so lange du möchtest.
