Stress hat die Angewohnheit, sich im Körper festzusetzen, noch bevor wir es überhaupt bemerken – verspannte Schultern, flache Atmung, ein unruhiger Geist oder dieses „immer an“-Gefühl, das uns durch den Tag begleitet. Die gute Nachricht ist, dass Yoga nicht kompliziert sein muss, um zu helfen. Ein paar einfache, anfängerfreundliche Posen können Raum schaffen, um zu atmen, Spannungen loszulassen und wieder zu einem ruhigeren Gefühl von Gelassenheit zu finden.
1. Child’s Pose
Child’s Pose ist eine der wohltuendsten Haltungen im Yoga. Gehen Sie in den Kniestand, bringen Sie die großen Zehen zusammen und lassen Sie die Knie weit auseinander oder näher beieinander – je nachdem, was sich am besten anfühlt. Beugen Sie sich nach vorn und legen Sie die Stirn auf die Matte, eine Decke oder ein Kissen.
Diese Pose dehnt sanft Rücken, Hüften und Schultern und hilft dem Nervensystem, sich zu beruhigen. Wenn Ihr Geist unruhig ist, versuchen Sie, in die seitlichen Rippen zu atmen und die Unterstützung des Bodens unter Ihnen wahrzunehmen. Bleiben Sie für 5–10 langsame Atemzüge.
2. Cat-Cow
Cat-Cow ist eine einfache Bewegung, die hilft, Spannungen entlang der Wirbelsäule zu lösen. Beginnen Sie auf Händen und Knien. Beim Einatmen heben Sie Brust und Steißbein leicht für Cow Pose. Beim Ausatmen runden Sie den Rücken und ziehen das Kinn zur Brust für Cat Pose.
Bewegen Sie sich langsam und lassen Sie Ihren Atem den Rhythmus bestimmen. Das kann besonders hilfreich sein nach langem Sitzen am Schreibtisch, beim Autofahren oder wenn sich Stress im Nacken und in den Schultern festsetzt. Betrachten Sie es als sanften Neustart für Körper und Geist.
3. Standing Forward Fold
Ein Standing Forward Fold kann helfen, den Gedankenstrom zu beruhigen und die Rückseiten der Beine zu lösen. Stellen Sie sich mit etwa hüftbreit auseinanderstehenden Füßen hin, beugen Sie die Knie großzügig und beugen Sie sich aus der Hüfte nach vorn. Lassen Sie Kopf und Arme schwer hängen.
Für diese Pose brauchen Sie weder gestreckte Beine noch flexible hintere Oberschenkelmuskeln. Tatsächlich macht das Beugen der Knie sie oft beruhigender. Wenn der Boden weit entfernt scheint, stützen Sie die Hände auf Blöcken, einem Stuhl oder den Oberschenkeln ab.
4. Legs Up the Wall
Diese restorative Pose ist ein Favorit zum Herunterfahren. Setzen Sie sich nahe an eine Wand, legen Sie sich auf den Rücken und strecken Sie die Beine nach oben. Wenn sich das zu intensiv anfühlt, rutschen Sie etwas weiter weg oder legen Sie ein Kissen unter die Hüften.
Legs Up the Wall kann besonders am Abend wohltuend sein, weil die Haltung den Körper mühelos in die Stille einlädt. Legen Sie die Hände auf den Bauch oder neben den Körper und atmen Sie einige Minuten ganz natürlich.
5. Easy Seated Pose with Breath Awareness
Setzen Sie sich im Schneidersitz auf ein Kissen, eine Decke oder einen Stuhl. Lassen Sie die Wirbelsäule lang werden, aber nicht steif. Schließen Sie die Augen oder lassen Sie den Blick weich werden, und nehmen Sie dann wahr, wie der Atem ein- und ausströmt.
Versuchen Sie, vier Zählzeiten lang einzuatmen und sechs Zählzeiten lang auszuatmen. Längere Ausatmungen können dem Körper sanft Sicherheit signalisieren und machen diese Übung zu einem praktischen Werkzeug für stressige Momente zu Hause, bei der Arbeit oder überall dort, wo Sie eine Pause brauchen.
Beginnen Sie mit nur einer oder zwei Posen und erlauben Sie sich, es einfach zu halten. Wenn Sie neu im Yoga sind, kann ein einladender Anfängerkurs Ihnen helfen, sich unterstützt zu fühlen, Fragen zu stellen und sichere Optionen für Ihren Körper kennenzulernen. Kommen Sie zu uns nach Colorado Springs, um eine beruhigende Praxis Atemzug für Atemzug aufzubauen.
